Ostengland (30.08.2008 - 14.09.2008)

Samstag, 30.08.08 Bo´ness bis North Berwick 105 Meilen, 36 Leuchtfeuer Um kurz vor 10:00 flogen wir mit Germanwings von Köln nach Edinburgh. Um 11:30 waren wir gelandet und schon 20 Minuten später hatten wir unseren Mietwagen. Es war ein Opel Zafira. Tolles Auto zum Feuern. In den Kofferraum passten beide Hartschalenkoffer, der Handgepäckskoffer und das klappbare Fahrrad. So konnten wir auf dem Rücksitz den Kühlschrank aufbauen und hatten viel Platz für den Foto-Rucksack. Außerdem hatte das Auto 3 Steckdosen, genügend Ablageflächen und einen Kofferraumdeckel, der so hoch war, dass man bequem bei Regen darunter stehen konnte. Wir waren keine 20 Minuten unterwegs, da fanden wir einen Lidl in Bo´ness. Sofort wurde kräftig eingekauft. Bo´ness ist ein verschlafenes Arbeiter-Örtchen, hat aber eine Touri-Information. Weiter nach Port Edgar, ebenfalls am Fifth of Forth gelegen, direkt an der Straßenbrücke. Diese, sowie die Eisenbahnbrücke über den Forth sind befeuert. An den Brücken liegt der Ort South Queensferry, ein begehrtes Ausflugsziel. Die parkenden Autos standen fast bis zum Ortsausgang. Ein Meer von Vögeln, Bass Rock Etwas außerhalb von Queensferry ist Hound Point, ein industrieller Tiefenanleger, der tideunabhängig in den Forth gebaut ist. Zum Glück ging ein Fahrradweg an der Anlage vorbei. So konnte Alex feuern. Nun ging es zu den Häfen von Edinburgh, die Granton und Leith heißen. In Leith wird ein schickes Wohnviertel an den alten Docks gebaut. Ich nenne das dann Wohnmole. Durch die Bauarbeiten an der Wohnmole waren überall Bauzäune aufgestellt. Alex fand aber doch ein Schlupfloch und kam an die Feuer. Wir feuerten am Forth entlang und kamen auch durch Musselburgh. Hier hatten wir für heute Abend eine Zimmerreservierung im Travelodge. Aber zum Ausruhen war es um 16:00 noch zu früh. Nächstes Ziel war ein Kraftwerk bei Cockenzie. Am Hafen sprangen Kinder mit Klamotten ins Hafenbecken. Na ja, mir wäre das zu kalt, aber Briten sind ja abgehärtet. Über die Küstenstraße fuhren wir Richtung North Berwick. Noch vor dem Ort liegt die Insel Fidra, auf der ein Leuchtturm steht. In North Berwick war ein grünes Leuchtfeuer versteckt an einer Häuserwand. Aber wir haben es gefunden. Danach fuhren wir weiter die Küste entlang bis wir Bass Rock sehen konnten. Das ist eine Vogelinsel mit Leuchtturm. Die Insel sieht von weitem weiß aus. Wenn man mit dem Tele ranzoomt kann man erkennen, dass das weiße Vögel sind. Über die A1-Autobahn fuhren wir zurück nach Musselburgh. Das Travelodge-Hotel lag in der Autobahn-Service-Ausfahrt. Das Zimmer war etwas muffig, aber wir fühlten uns trotzdem heimisch (61,50 £). Der Hunger trieb uns ins nächste Wetherspoon-Restaurant nach Dalkeith. Endlich wieder "meal for two" und ein Pint Bier zusammen für 11 £. Wir gaben unsere Feuer in den Laptop ein und fielen müde ins Bett.

Sonntag, 31.08.08 Dunbar bis North Shields 180 Meilen, 57 Leuchtfeuer St. Abbs - trocken gefallen Um 7:15 starteten wir und waren um 7:45 am ersten Feuer in Dunbar. Das ist ein schöner Ort. In Hafennähe gibt es einen wunderschönen Park, der direkt an den Klippen liegt. In Torness an der Powerstation machten wir eine Frühstückspause. Gut gestärkt ging es weiter nach St. Abbs über die Landstraße 1107, eine landschaftlich schöne Strecke. In der Nähe von St. Abbs muss ein Taucherparadies sein, denn auf den Molen sah man nur noch Neopren-Anzüge. Allerdings mussten die Taucher auf ihre Bootsfahrt warten, denn durch die Ebbe waren die Hafenbecken sehr leer. Nächstes Ziel Eyemouth. In diesem kleinen Ort gab es 6 Leuchtfeuer. Im Hafenbecken schwammen zwei Seehunde. Einer sah aber nicht mehr so lebendig aus. Wir fanden ein kleines Cafe am Hafen und tranken erst mal Kaffee. Seehundbegrüßung in Eyemouth In Burnmouth, einige Kilometer weiter, waren die kleinen Hafenbecken total leer. Die Ober- und Unterfeuer waren an der steilen schmalen Straße, die an den Klippen entlang führte. Gut, dass uns keiner entgegen kam. Zum Wetter: 16° mit zugezogenem Himmel. Es war sehr diesig. Wir verließen Schottland, denn in Berwick-upon-Tweed fing England an. Berwick ist ein sehr alter Ort. Über den Tweed gibt es drei imposante Brücken. Um nach Holy Island zu kommen muss man durchs Meer fahren. Die Straße ist bei Ebbe befahrbar, bei Flut hat man Pech und muss warten. Wir hatten Glück und kamen rüber. Auf der Sandinsel gibt es einen netten Ort mit einer alten Kirchenruine. Etwas weiter draußen im Meer liegt Lindisfarne Castle auf einem großen Felsen. Der Nebel des Grauens kommt - in Newbiggin Wir feuerten die Ostküste in südlicher Richtung weiter. In North Sunderland zog Seenebel auf. In Boulmer konnte man die Feuer kaum noch sehen. In Warkworth klarte sich der Himmel etwas auf. Am Hafen war ein großer Basar mit sonntäglichen Spaziergängern. Wieder sprangen Jungs mit Klamotten ins Hafenbecken. In Newbiggin-by-the-Sea lag wieder Seenebel über dem Meer, dabei war im Landesinnern gute Weitsicht. Newbiggin ist ein netter Urlaubsort mit schöner großer Bucht, Sandstrand und schicker Promenade. Auf einem Wellenbrecher steht eine Statur, aber wegen Nebel konnten wir sie nur schemenhaft erkennen. In Blyth kam zu dem Nebel auch noch Regen dazu. Dabei gab es hier so viele industrielle Feuer. Alles, was draußen war, konnte man eh nicht sehen und sogar mit den Feuern an Land hatten wir Schwierigkeiten. Bei den ersten Feuern von North Shields (Newcastle) sahen wir ein Premier Inn-Hotel und nahmen ein Zimmer (53£). Es war zwar erst 17:30 aber bei den Sichtverhältnissen hat das Feuern wenig Zweck. Wir fuhren nach Whitley Bay in eine Pizzeria. Auf dem 7 km langen Weg dahin waren 15 Verteilerkreise!

Montag, 01.09.08 North Shields bis River Tees 142 Meilen, 75 Leuchtfeuer Die Transporterbrücke (angehängte Schwebefähre) in Teesside Morgens um 6:30 waren alle Regenwolken weg und die Sonne schien. Wir beschlossen nach Blyth zurück zu fahren um die Feuer zu knipsen, die dem Nebel zum Opfer gefallen waren. Trotz Berufsverkehrs kamen wir gut hin, und wieder zurück. In Newcastle selbst gab es auch noch ein paar Feuer am Tyne, zum Beispiel an der Millenium-Bridge. Newcastle zeigte sich von seiner besten Seite bei Sonne und 16°. Das Schießgebiet von Whitburn war unser nächstes Ziel. Zum Glück wurde dort nicht mehr geschossen, dafür waren aber auch die Feuer weg! Sunderland liegt an einer großen Bucht mit schöner Seaside. Das kann man von Seaham nicht behaupten. Der Ort ist neu und nichtssagend. Der kleine Hafen ist gesichert wie Fort Knox. Hartlepool ist eine Stadt im Umbruch. Wenn man von Norden her kommt, sieht man viele abgerissene oder stillgelegte Industrieanlagen. Mitten in diesen Industrieruinen ist ein alter Friedhof. Am Westhafen tobt dagegen das neue Leben mit Wohnmolen, Restaurants und Bürokomplexen. Die Gegend um den Fluss Tees wird Teesside genannt. Hier ist alles sehr industriell mit Raffinerien und Öltanks. Highlight ist die Transporterbrücke, die auch noch in Betrieb ist. Am Tees gibt es noch einige interessante Brücken, ein Flutsperrwerk und eine Wildwasserbahn. Leider gibt es keine B&Bs. Um 18:15 hatten wir zwar 75 Feuer fotografiert, aber noch kein Zimmer. Wir mussten ziemlich weit ins Landesinnere fahren um das letzte Zimmer im Premier Inn in Newton Acliff für 58£ zu kriegen. Dafür war das Essen im dazugehörigen Restaurant Gretna Green preiswert. "Two for one" hieß das Zauberwort. Das preiswertere von zwei Essen war frei. 13£ haben wir bezahlt.

Dienstag, 02.09.08 River Tees bis River Humber 219 km, 36 Leuchtfeuer Wir starteten morgens bei einem Sonne-Wolken-Mix bei 11,5°. Zuerst mussten wir die 30 km zurück zum Fluss Tees. In den Docks reihten sich Container-, Schrott- und Stahlterminals aneinander. Es war schwierig, aber wir haben alle Feuer bekommen. The Spurn nach einem kräftigen Regenschauer Nun ging es wieder an die offene See nach Redcar (wer vergibt hier eigentlich die Städtenamen??). Hier gibt es keinen Hafen. Die Boote werden mit Traktoren an Land gezogen. Aber Leuchtfeuer brauchen die dazu auch. ;-) Wir fuhren 40 km die Küste entlang nach Whitby. Der Ort ist sehr schön - für Fußgänger! Alles kleine mittelalterliche Gassen mit Touristenströmen. Wir suchten einen Parkplatz und Alex feuerte zu Fuß, derweil ich bummeln ging. Unser Wagen in Ostengland, ein Vauxhall Zafria - sehr viel Platz! Manchmal sind Industrieanlagen doch einfacher zu feuern als Badeorte. Die 20 Meilen lange Strecke von Whitby nach Scarborough führt durch das North York Moor, eine traumhaft schöne Gegend, die ein bisschen an Schottland erinnert. Scarborough ist auch touristisch, aber nicht so eng wie Whitby. Über Filey ging es zum Leuchtturm Flamborough Head. Bei Sonnenschein fuhren wir nach Bridlington, auch wieder ein touristischer Ort. Da war das Feuer von Aldborough eine Wohltat. Es lag draußen im Meer. Um an die Küste zu gelangen fuhr man durch Felder, Felder, Felder. Über schmale Single Roads ging es weiter nach The Spurn, eine schmale Landzunge, die die nördliche Begrenzung des River Humber ist. Hier muss man 3£ Eintritt zahlen. Dafür ist man dann in einem schönen Naturschutzgebiet. Alex ging in die Dünen um etliche Feuer draußen zu knipsen. Hier sind auch einige Feuerschiffe. Leider wurde Alex von einem Regenschauer überrascht. Er war natürlich nur im T-Shirt unterwegs. Die Feuer des Humber wollten wir ja Donnerstag per Boot machen. Als nächstes per Auto wäre dann der River Ouse ran. Aber bis da hin waren es 1 1/2 Stunden mit dem Auto. Wir beschlossen, so weit wie möglich Richtung Ouse zu fahren und ein Zimmer zu suchen. Hinter Hull wurden wir fündig. Von der Autobahn aus war das Hotel Elisabeth ausgeschildert. Es war ganz nett und kostete 40£. Gegessen haben wir Pub, der zum Premier Inn-Hotel gehörte. Todmüde fielen wir um 21:30 ins Bett.

Mittwoch, 03.09.08 River Ouse und River Trent 93 Meilen, 83 Feuer Schon kurz nach 7:00 waren wir auf der Piste. Für heute Mittag war Regen angesagt, da wollten wir so viel wie möglich vorher schaffen. Wir feuerten den Ouse ab, der zusammen mit dem Trent den River Humber bildet. Die Gegend hier ist sehr ländlich. Die Flüsse sind eingedeicht, da das Land sehr flach ist. Teilweise fuhr Alex mit dem Rad auf dem Deich entlang und ich mit dem Auto auf der Straße parallel. Alex sagte, es sei wie Biathlon: anstrengendes Fahrrad fahren und dann ruhige Hand behalten beim Foto schießen. Am Trent gibt's auf dem Deich neben Leuchfeuern auch mal Ponys Um 11:30 waren wir wieder in der Zivilisation, der Stadt Goole. Wir kauften im Supermarkt ein wenig ein. Ich glaube, Goole hat die höchste Rate an behinderten Mitmenschen. Oh, behindert darf man ja nicht mehr sagen, also: an Menschen die mobilitätseingeschränkt sind. So viele Behindertenparkplätze, Behinderten-Einkaufswagen und Rollstühle hatte ich noch nirgends gesehen. Noch stand die Sonne am Himmel bei 17°. Um 13:30 war der Ouse abgefeuert. Nun kam der Trent. Der würde schwieriger werden, da die Straßen nicht am Fluss entlang gingen. Aber es war einfacher als erwartet. Der Trent war schmal, man konnte gut rüber fotografieren. Schwierig wurde es im Mündungsgebiet des Trent. Hier radelte Alex 1 1/2 Stunden um die restlichen Feuer zu kriegen. Um 18:00 waren beide Flüsse fertig. Wir fuhren eine halbe Stunde nach Barnetby. Hier hatten wir im Guesthouse Holcombe ein Zimmer vorgebucht. 40£. Wir waren kaum im Auto, da kam der für mittags angesagte Regen. Schwein gehabt. Das Zimmer im Guesthouse war eng, aber gemütlich (34 Victoria Road, Barnetby-le-Wold, Tel: 07850/764002). Wir kauften uns im nächsten Ort Brigg zwei Pizzen und aßen sie gemütlich zu Hause mit einer Flasche Wein. Tim, der Bootsführer für die morgige Bootstour über den Humber kam noch vorbei und brachte uns die Legitimation zum Betreten des Hafens von Grimsby.

Donnerstag, 04.09.08 River Humber 127 Meilen, 116 Feuer Unser Skipper Tim auf dem Humber Sid hat uns gut über den Humber navigiert Um 5:30 starteten wir Richtung Grimsby. Noch schnell einen Kaffee bei McDonalds und dann ging es aufs qualmende Boot. Man versicherte uns, dass alles in Ordnung sei, trotz des qualmenden Motors. Tim und zwei Leute Besatzung waren mit uns an Bord. Wir beim geleuchtfeuert werden - so macht das doppelt Spaß Um kurz nach 6:00 verließen wir durch die Schleuse den Hafen von Grimsby und fuhren mit der einlaufenden Flut den Humber hoch. Die vielen Öl- und Industriepiers hätten wir von Land aus nie bekommen. Um 10:00 waren wir mit dem Hochwasser an der Humberbridge in Hull. Nun ging es an der Nordseite des Flusses wieder Richtung offenes Meer. Der Service an Bord war klasse. James servierte uns Kaffee und ein Klo gab es zum Glück auch an Bord. Wir breiteten uns an Deck aus. Es war nicht so kalt und die Sonne kam auch oft raus. Um 13:15 waren wir zurück in Grimsby. Wir stiegen vor der Schleuse aus, da diese erst wieder um 18:00 öffnete. Kaum hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen, fing es an zu nieseln. Mal wieder Glück gehabt. Wir mussten noch mal zum River Trent weil dort noch 3 Feuer waren. Das dauerte länger als erwartet. Um 16:30 waren wir zurück im Guesthouse in Barnetby. Nun mussten die 116 Feuer in den Laptop übertragen werden. Das brauchte seine Zeit, denn auf dem schwankenden Boot musste Alex immer mehrmals knipsen. Abends fuhren wir ins 20 km entfernte Scunthorpe, weil dort das nächste Wetherspoon-Lokal war. Donnerstag ist Curry-Tag. War wieder lecker und preiswert (Essen und Getränke für 2 Personen 11£).

Freitag, 05.09.08 Cleethorpes bis River Nene 195 Meilen, 33 Feuer Wir trödelten morgens rum. Es regnete und wir hatten nur noch 300 Feuer für 10 Tage. Da muss man bummeln. Um nach 8:00 starteten wir nach Cleethorpes, der Ort hinter Grimsby. Fahrtzeit 30 Minuten. Schon am 1. Feuer an einem Amüsement-Pier musste Alex durch den Regen wandern. In Ingoldmells war ein riesiger Caravan-Park mit Amusement, Riesenrad und Fressmeile. Schrecklich, hier Urlaub machen zu müssen. Dann lieber ins Schießgebiet von Wainefleet. Regen und Schießgebiete halten auch den Leuchtfeuerer nicht ab Hier standen 3 Wachtürme mit Leuchtfeuer rauf am Deich, direkt an Kohlfeldern. Nun war die Einfahrt von Boston ran. Der Sund heißt "The Haven" und war großteils nur zu Fuß zu erreichen. Einige Feuer waren in der Nähe einer Kläranlage (lecker!). Alex klemmte sich einen Finger in einem Tor, aber Indianer kennen keinen Schmerz. Er feuerte weiter! Der Regen hörte nie ganz auf, mal mehr, mal weniger. Nach Boston fuhren wir in die große Bucht "The Wash". Hier war wieder ein Schießgebiet. Zum Glück fanden wir in dieser Einöde aus Kohlfeldern eine Tanke, die Kaffee hatte. Um 14:30 hatte ich nämlich schon Entzug. Die Einfahrtfeuer des River Nene lagen draußen. Da die Sicht nicht so gut war, beschlossen wir erst die Feuer direkt am Fluss Nene zu machen. Dort ging nämlich zum größten Teil die Straße am Wasser entlang. Morgen wollten wir dann zur Mündung und einen 2. Versuch für die Feuer draußen starten. Unterwegs fanden wir ein Travelodge-Hotel in Long Sutton. Hier wollten wir später ein Zimmer nehmen (51£). Um 17:30 machten wir Feierabend und prompt klarte der Himmel auf und es hörte auf zu regnen. Zu spät! Wir ruhten uns im Travelodge etwas aus und fuhren später nach Wisbech ins Wetherspoon zum Essen.

Samstag, 06.09.08 River Nene bis Sea Palling 166 Meilen, 40 Feuer Morgens war erst einmal Kofferwechsel angesagt. Tausche dreckig aus rot gegen sauber aus blau. So starteten wir erst um 8:30, tranken gegenüber bei McDoof lecker Käffchen und machten uns dann auf zur Mündung des Nene. Der schöne Leuchtturm von Happisburgh Oha, da kommt Ärger übers Meer Alex krabbelte auf den Deich und schoss die Bilder. Durch Gemüsefelder und Marschlandschaft fuhren wir nach King´s Lynn. Dort waren die Feuer auch wieder draußen auf dem Meer und bezeichneten die Einfahrt des River Great Ouse. Im Ort King´s Lynn waren noch ein paar Feuer auf Firmengelände. Alex hat aber alle bekommen. Der Preis dafür war hoch: Nasse Schuhe, Socken und nasse Hosenbeine. Nein, er war nicht ins Wasser gefallen, sondern durchs hohe Gras gelaufen. Aber wir haben ja immer unser Gepäck dabei. Auf einem Parkplatz in der City wurden dann die Kleider gewechselt. Weil das Wetter gut war, bummelten wir durch die Fußgängerzone und guckten Schaufenster. Wir hatten ja soooo viel Zeit. Anschließend fuhren wir die Südseite der Bucht "The Wash" entlang. Um ein Feuer draußen im Meer zu fotografieren mussten wir auf dem Strandparkplatz parken und 2,50£ berappen! Weiter im Sonnenschein nach Hunstanton. Danach umrundeten wir die Grafschaft Norfolk. Über die Küstenorte Sheringham und Cromer ging es zum Leuchtturm nach Happisburgh. Die Feuer von Sea Palling waren auf Wellenbrechern, die verhindern, dass der Strand weggespült wird. Hier, in der totalen Einöde wurde unser Sprit knapp. Aber das Navi Else weiß ja alles, auch wo die nächste Tankstelle ist! Von da aus fuhren wir zum Travelodge nach Acle, aber das war leider ausgebucht. Weiter zum Premier Inn nach Norwich, aber auch das war voll. Blieb nur noch das City-Travelodge in Norwich. Das Zimmer kostete 65 £. Für das Hotelparkhaus wollten die noch mal 12,50£ haben. Wir luden die Koffer aus und Alex suchte lieber ein städtisches Parkhaus für 2£. Als ich das Gepäck nach oben schleppte, kam mir ein junger Mann in Unterhose entgegen. Das machte mich schon stutzig. Es waren überhaupt sehr viel junge Leute im Hotel. Es dauerte etwas bis wir feststellten, dass dies quasi die Jugendherberge für ausgehwütige Teenager war. Die Nacht war dementsprechend. 1000x hörten wir: Open that fucking door! Außerdem war vor unserem Zimmerfenster ein futuristischer Busbahnhof. Natürlich ließen die Busse nachts den Motor laufen.

Sonntag, 07.09.08 Great Yarmouth bis Woodbridgehaven 140 Meilen, 61 Feuer Toller Anblick, der Busbahnhof von Norwich, aber auch laut Über verstreuten Müll und Schnapsleichen verließen wir das Hotel. Wir brauchten eine halbe Stunde zum 1. Feuer in Great Yarmouth an einem Windpark. Danach kam ein Feuer am Amusement-Pier. Zum Glück war da um diese frühe Zeit noch nichts los. Da war die Powerstation direkt eine Erholung. Die Fähre nach Felixstowe, das Auto muss draussen bleiben Der Fluss Yare fließt parallel zum Meer. Es gab zwei befeuerte Brücken. Die Mündungsfeuer klapperte Alex zwischen zwei Regenschauern per Rad ab. Danach kam der Ort Lowestoft. Hier gibt's auch eine Mischung aus Industrie und Tourismus. Jetzt waren wir schon in der Grafschaft Suffolk. In Southwold gibt es am Strand kleine Badehäuser wie in Italien. Der Leuchtturm von Southwold war schwer zu fotografieren. Er war rund herum mit Häusern zugebaut. Weiter ging es zur Power Station nach Sizewell. Hier hatte ich schon bei Google Earth einen Parkplatz vom Weltall aus entdeckt, von dem man alle Feuer sehen kann. Zwischen Orford und Woodbridge waren die Straßen überflutet. Das meiste Wasser war zwar schon wieder abgeflossen, aber in einigen Senken stand es noch sehr hoch. Aber Else wusste Umleitungen. In Bawdsey (Woodbridgehaven) gibt es eine niedliche Personenfähre nach Felixstowe rüber. Auf dem Weg zum nächsten Feuer kamen wir durch Woodbridge und fanden dort das Station Guesthouse (65£). Das ist der umgebaute Bahnhof (Station Road, Woodbridge, Tel: 01394/384831). Von unserem Zimmer konnten wir über die zwei Gleise auf den River Deben gucken. Ein wunderschöner Regenbogen zeigte sich am Himmel. Ein Blick auf den Fahrplan zeigte uns, dass der letzte Zug um 22:00 Uhr fahren würde, und der erste am morgen um 7:30. Also alles humane Zeiten. Übrigens hatte der Spätzug 8 Minuten Verspätung. Zum Essen gingen wir ins Pub King's Arms. Anschließend spazierten wir um die alte Kirche, in der eine Messe abgehalten wurde. Die Intarsienarbeiten an den Außenwänden waren mit Flintsteinen gemacht. So was hatte ich noch nie gesehen. Der Pfarrer lud uns ein, den Innenraum anzusehen, aber das war uns zu viel Klerikales am Abend. Wir spazierten lieber noch am Deben entlang und fielen dann müde ins Bett.

Montag, 08.09.08 Felixstowe bis Walton-on-the-Naze 123 Meilen, 62 Feuer Nach einer herrlich ruhigen Nacht bekamen wir im Cafe des Hauses English Breakfast serviert. Danach regelten wir telefonisch unsere Termine. Wir mussten heute zum Harbourmaster nach Ipswich (12:00) und buchten die Fußgänger-Fähre in Harwich (14:30). Zuerst feuerten wir in Felixstowe, dann machten wir die Feuer am River Orwell, die wir auch ohne Boot erreichen konnten. Das Wetter war gut, viel Sonne und trocken. Die Harbor-Master von Ipswich waren sehr nett. Ein Mitarbeiter fuhr mit Alex und dem Pick up alle Feuer ab, während ich an der Schleuse wartete. Anschließend gab es noch einen Kaffee im Kontrollturm mit Blick über den ganzen Hafen. Die Harwich Harbour Ferry bringt uns zu den Molen Containerriesen in Harwich Unser nächster Termin stand an. In Harwich hatten wir die kleine Personenfähre gemietet (80£) und fuhren damit die Industriemolen und Containerterminal ab. Den River Stour feuerten wir wieder mit dem Auto. Um 17:15 waren wir fertig und fuhren wieder zurück an die Küste nach Walton-on-the-Naze. Hier fingen wir schon mal an Zimmer zu suchen. Doch an der Küste war es viel zu teuer (110£). Deshalb fuhren wir Richtung Landesinnere um was in Weeley im Premier Inn zu finden. Auf dem Weg kamen wir durch Thorpe le Soken (wer sucht noch mal die Städtenamen aus?). Im Pub, das 1510 gebaut wurde und seit 1640 eine Gaststätte war, fanden wir ein Zimmer (55£). Schon der Weg zum Zimmer war ein Erlebnis. Eine nur 1,70m hohe Feuerschutztür und Balken auf 1,70m Höhe ließen nur gebücktes Laufen zu. Das Zimmer selbst lief zur Mitte schräg zu. Man lief also von der Tür bis zum Bett abwärts und vom Bett zum Fenster wieder aufwärts. Die Badezimmertür war wieder 1,70m. Ein herrliches Zimmer! Man fühlte sich schon ohne Alkohol betrunken. Der Blick aus dem Fenster war auch sehr schön. Man guckte auf einen alten Friedhof mit efeu-bewachsenen Grabsteinen und eine alte Kirche. Wir aßen unten im Pub. Sehr empfehlenswert. Ich hatte Muscheln und die waren fast die besten, die ich je gegessen habe. Zwischen 20:00 und 21:00 bimmelten die Kirchenglocken. Man versuchte wohl, Melodien zu spielen. Schön.

Dienstag, 09.09.08 Clacton on Sea bis Burnham on Crouch 110 Meilen, 37 Feuer Nein, nicht schief fortografiert, einfach nur 500 Jahre alt, die Gaststätte in Clacton Morgens frühstückten wir bei Sonnenschein. Wir lernten einen älteren Herrn kennen, der mit Hund und Katze spazieren ging. Die drei Feuer in Clacton waren alle auf dem Amusement-Pier. Wir fuhren weiter nach Brightlingsea. Regen, was soll's - Wozu gibt's Kofferraumklappen? Hier geht eine Art Fjord weit ins Landesinnere. Über Colchester fuhren wir auf die Insel Mersea. Der Ort Westmersea ist sehr schön und alt. Danach umrundeten wir Blackwater, eine fjordähnliche Bucht. Bisher hatten wir Schwein mit dem Wetter, 18-20°, Sonne, kein Regen. An der Südseite von Blackwater bei Bradwell gibt es ein Atomkraftwerk, ansonsten nur Landwirtschaft. Einziger Höhepunkt: St. Peter's Chapel, eine Kapelle aus dem Jahr 654. Das nächste Ziel war Burnham on Crouch. Hier gibt es einen neuen Jachthafen. Wir fanden in Burnham ein Zimmer im Railway Hotel. Der Bahnhof war aber so weit weg, dass kein Zug zu hören war (Station Road, Burnham on Crouch, Tel: 01621/786868). Nach dem Essen in einer Pizzeria (Pizzen schmecken in GB einfach nicht!) setzten wir uns ins Pub unseres Hotels und machten eine Lagebesprechung wie unsere Reise weitergehen sollte. Wir hatten nur noch 24 Feuer, die wir bis Samstag machen mussten. Die letzten 60 Feuer der Themse sollten ja per Boot gefeuert werden. Uns war klar, dass 24 Feuer nur bis Mittwochmittag reichen. Und dann? Shoppen in London? Spazieren gehen? Oder vielleicht zur Isle of Wight fahren und dort feuern? Wir entschieden uns für die letzte Variante. Mittels elektronischer Seekarte im Laptop und dem Leuchtfeuerverzeichnis suchten wir die Feuer der Isle of Wight raus und schrieben die Nummern auf. Mit einem Blatt Papier malte Alex die Seekarten vom Bildschirm ab und zeichnete die Feuer ein. Es geht also auch primitiv.

Mittwoch, 10.09.08 River Crouch bis Bembridge/Isle of Wight 205 Meilen, 38 Feuer Die Skyline von Portsmouth Um 8:00 waren wir am ersten Feuer am River Crouch. Die Sonne lachte. Dann ging es zur Nordseite der Themse. Wir hielten bei einem McDonalds, um den drahtlosen Internetservice zu nutzen. Schließlich brauchten wir die Fährzeiten von Portsmouth zur Insel. Den längsten Amusement-Pier gibt es in Southend Von einem halb abgerissenen Fort bei Shoebury machten wir ein paar Feuer draußen in der Themsemündung. Dann ging es weiter nach Southend (was an der Nordseite der Themse liegt!!). Hier gibt es ein 1,5km-langes Amusement-Pier. Noch ein paar industrielle Feuer und wir waren in East-Tilbury. Hier radelte Alex auf dem Deich am Fort entlang um die letzten Feuer der Themse zu machen. Um 14:45 machten wir uns auf den 175 km langen Weg nach Portsmouth. Else berechnete 2 Stunden Fahrt. Um 17:00 bekamen wir die Fähre nach Fishbourne. Auf der Überfahrt knipsten wir noch 20 Feuer, die wir vor Jahren schon mal von Land aus gemacht hatten. Wir hatten wieder Glück mit dem Wetter. Sonne und 20°. Die Einfahrt von Fishbourne feuerten wir noch von der Fähre aus. Dann ging es nach Ryde. Hier gibt es ein Pier, auf das man mit dem Auto fahren kann. Auch ein Zug fährt auf das Pier. Am Ende sind ein großer Parkplatz und ein Anleger für eine Personenfähre. An der Küste entlang fuhren wir nach Bembridge. Hier fingen wir mit der Zimmersuche an. In Sandown wurden wir fündig. Für 50£ bekamen wir im Chester Lodge Hotel ein Zimmer mit Meerblick. Zum Essen fuhren wir nach Ryde weil dort ein Wetherspoon war. Nach der Pizza-Pleite vom Vortag war uns nach gescheitem Essen. Übrigens sind alle Straßenschilder auf der Insel nachts beleuchtet.

Donnerstag, 11.09.08 Sandown bis Crowes 110 Meilen 64 Feuer Die Needles sind atemberaubend Am Morgen nieselte es. Wir starteten trotzdem um 8:00 um die Insel weiter zu umrunden. Sie Südostseite der Insel ist ganz schön hügelig und hat viel Steilküste. In Shanklin gibt es einen alten Stadtteil mit vielen reet-gedeckten Häuser. Zum Leuchtturm St. Catherine's an der Südspitze führte nur eine Privat Road. Aber wir haben ihn trotzdem fotografiert. Die Landschaft an der südwestlichen Seite ist atemberaubend schön, trotz Nieselregen. Es gibt weiße Klippen, sanfte Hügel und viel Gegend. An den Needles (spitze Felsen im Meer) wollte man 3£ fürs Parken haben. Unser Tipp: Zum Minigolfplatz fahren. Vom kostenlosen Parkplatz hat man ebenfalls einen schönen Ausblick auf die Needles, den Leuchtturm und den Personenlift. Die schroffe Südküste der Isle of Wight Der Ort Totland ist schöner als sein Name. Von der Bucht aus hat man einen schönen Blick aufs nahe Festland. Am Fort Victoria kann man kostenlos parken. Das ist in England ja schon erwähnenswert. Bei der weiteren Umrundung kamen wir durch Yarmouth mit großem Fährhafen und Cowes. Es gibt ein West-Cowes und ein East-Cowes. Dazwischen liegt der Fluss Medina. Er ist bis Newport (Hauptort im Landesinneren) befeuert. Diese Flussfeuer waren wieder schlecht zu kriegen, aber wir haben sie alle. Vor Cowes war eine Segelregatta. Dementsprechend voll war Westcowes. In den steilen Gassen war die Parkplatzsuche schwierig. Dafür schien die Sonne aber wieder. Um 16:40 hatten wir die Insel abgefeuert. Was nun? Die Fähre war gerade weg. Deshalb beschlossen wir, nochmals auf Wight zu übernachten und per Internet (es lebe McDonalds) eine Fähre für morgen früh zu buchen. Ersparnis 17£. In Newport hatten wir direkt am Medina ein Premier Inn gesehen. Dort nahmen wir ein Zimmer mit Blick auf den Fluss (58£). Nachdem wir wieder im Wetherspoon gegessen hatten, schrieben wir die Feuer der Einfahrt von Southampton und die am River Hamble raus. Alex malte sich wieder ein paar Seekarten. So hatten wir für morgen was zu tun.

Freitag, 12.09.08 Southampton bis River Hamble 165 Meilen 89 Feuer Die Greenland-Tonne bei Cowes In Cowes war Regatta - und VIELE nahmen dran teil Wir nahmen um 8:30 die Fähre von Cowes nach Southampton. Auf der 1-stündigen Überfahrt fotografierten wir die Feuer der Ölterminals. So gut wie von der Fähre aus kommt man ja sonst nicht ran. Um 9:30 fuhren wir zum River Hamble, der in den Sound of Southampton mündet. Hier hatten wir vor Jahren schon mal gefeuert. Damals waren zwar auch schon viele Feuer in den Marinas, aber nur ein oder zwei Feuer verzeichnet. Jetzt standen sie alle im Leuchtfeuerverzeichnis. Alex war in jeder Marina eine Stunde weg, kam aber mit einem Sack voller Feuer zurück. In der Riverside Marina gab es ein nettes Pub. Hier aßen wir zu Mittag. Der blaue Himmel zog sich zu, ein Gewitter nahte. Um 14:45 hatten wir 89 Feuer und machten uns auf den Rückweg nach Basildon. Hier hatten wir vorab ein Zimmer gebucht. Das Gewitter holte uns ein, aber bis London waren wir ihm davon gefahren. Hier war wieder strahlend blauer Himmel. Das Travelodge war in einem Vergnügungspark. Kino, Kirmes, Disco, Bowling, alles vorhanden. Wir sahen viele junge Leute im Hotel und befürchteten schon ein 2. Norwich, aber es war halb so wild. Bis auf ein wenig Türen knallen war die Nacht ruhig. Außerdem war die Übernachtung preiswert (30,50£). Wir aßen mal wieder im Wetherspoon.

Samstag, 13.09.08 River Thames 100 Meilen 49 Feuer Die Tower Bridge offen, ein seltenes Bild Wir hatten Zeit. Um 11:00 legte das Schiff Pocahontas in Gravesend ab. Wir frühstückten bei McDonalds in unserem Pleasure Park. Was für ein Publikum in diesem Park verkehrte, merkte man am Schild bei McDonalds: "No shirt, no service". Über die Dartford-Brücke fuhren wir nach Gravesend. Das Boot war noch nicht abreisefertig. Wir beobachten den Kapitän beim Müll sortieren im Unterhemd. Dann wurde noch aufgeräumt und Öl nachgefüllt. Nun durften wir an Bord. Wir machten es uns auf dem Vorderdeck gemütlich. Da das Schiff in London eine Hochzeitsgesellschaft an Bord nehmen wollte war die Überfahrt inoffiziell und wir die einzigen Gäste. Aber es wurde uns sogar Kaffee serviert. Es ging vorbei an Öl-, Container- und sonstigen Terminals. Je näher wir der Innenstadt von London kamen, desto mehr umgebaute alte Werften tauchten auf. Sind nun alles Wohnmolen. Wir fuhren am Millenium Dome und am Observatorium in Greenwich vorbei. Direkt hinter der Tower-Bridge am Tower-Pier legten wir an. Wir fanden endlich das Nebelsignal an der Tower Bridge. Zahlen brauchten wir nichts, weil das Boot ja eh nach London musste. Netter Zug. Bei strahlendem Sonnenschein spazierten wir zur Railway Station "London Bridge". Die Rückfahrt mit dem Zug nach Gravesend dauerte 50 Minuten. Dort bummelten wir durch die Altstadt und wunderten uns, wie 4 Glückwunschkartengeschäfte neben einander überleben konnten. Unsere Mitfahrgelegenheit auf der Themse, die Pocahontas Um 15:45 machten wir uns auf den Weg nach Stansted. Im Hilton in Flughafennähe hatten wir ein Zimmer reserviert (65£). Das war ein bisschen eng, hatte dafür aber einen TV-Bildschirm über die halbe Wand. Nun kam die lästige Arbeit: Auto ausräumen und Koffer packen. Man darf nur einmal raten wo wir essen waren: genau, wieder im Wetherspoon. Anschließend brachte Alex schon mal den Mietwagen weg, denn die Parkplatzkosten am Hilton sind enorm!

Sonntag, 14.09.08 Rückflug Früh um 5:00 ging der Wecker. Mit dem Shuttlebus (dafür musste man auch zahlen) fuhren wir zum Flughafen. Ohne Verspätung kamen wir in Düsseldorf an. Fazit: Diese Reise war rekordverdächtig. Wir schossen insgesamt 914 Feuer (875 neue und ein paar alte). 2175 Meilen legten wir per Auto zurück, d.h. 145 Meilen täglich im Schnitt. Mit dem Boot waren es ca. 150 Kilometer Für die Unterkünfte zahlten wir durchschnittlich 53£, für's Essen 16£. Leider ist Großbritannien jetzt abgefeuert. Ein schönes Land, mit herrlicher Landschaft, kuriosen Mitmenschen und erstaunlich gutem Wetter!